Chicago - Route 66

Titelbild Route 66
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Chicago - Ausgangspunkt der Route 66
Nach vier teilweise recht turbulenten Tagen in New York fliegen wir am 10. April 2022 von der größten in die drittgrößte Stadt der USA, nach Chicago.
Auf der Fahrt vom Flughafen zu unserem sehr günstig gelegenen Hotel kaufen wir bei Walmart noch einen Cooler, eine Gallone Trinkwasser – das Leitungswasser schmeckt in den USA meistens nach Chlor – und ein paar Lebensmittel. Bei Walmart ist die Hölle los und der Verkehr wird am Sonntag Nachmittag immer dichter. Wir haben seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und kaum etwas getrunken – und das liegt schon lange zurück und war auch nicht besonders üppig.
Über acht Stunden nach Verlassen unseres Hotels in New York checken wir gegen 16:20 Uhr in unserem Hotel in Chicago ein. Zum Glück ist in der Kurzzeitparkzone vor dem Hotel noch ein Platz frei und in dem nahe gelegenen Parkhaus, in dem wir als Hotelgäste Rabatt bekommen, finden wir nach einer kurzen Rundfahrt auch noch einen Stellplatz.
Bean am Millennium Park, Route 66-Sign und Buckingham Fountain
Nach einer kleinen Stärkung stürzen wir uns in das Sonntag-nachmittägliche bunte Treiben in der Windy City, die ihrem Namen alle Ehre macht. Uns bläst ein eiskalter böiger Wind entgegen und ich komme zeitweise nur schwer voran. Die stressige Anfahrt und der Wind sind schnell vergessen, als wir den Millennium Park erreichen und uns in der Bean spiegeln, einer der Hauptattraktionen der Stadt, die nicht nur am Sonntag Nachmittag regen Zuspruch findet. Wenig später kommen wir am Route 66 – Sign vorbei, dem offiziellen Startpunkt der legendären Straße, der wir in den nächsten Wochen folgen wollen. Die Buckingham Fountain – vermutlich vielen bekannt aus dem Vorspann der TV-Serie „Eine schrecklich nette Familie“ („Married with children“) ist offensichtlich schon seit längerem außer Betrieb.
Auf den ersten Blick gefällt uns Chicago deutlich besser als New York. Die Straßen sind weitläufiger, die Passanten weniger hektisch und abgesehen von mehreren extrem lauten Quad-Fahrern und einigen Posern, die mit ihren frisierten Autos und hoch getunten Motoren lautstark die Michigan Avenue rauf und runter düsen, hält sich auch der Verkehrslärm einigermaßen in Grenzen. Trotzdem sind wir froh, dass wir für die Windy City nur einen Tag eingeplant haben. Chicago war für uns immer nur der Ausgangspunkt zur Route 66 und nach vier Tagen in New York, die uns immer wieder fast an die Grenze gebracht haben, sehnen wir uns nach weiten Landschaften und etwas mehr Ruhe.
Willis Tower – Top of Chicago
Am Montag, 11.04.2022 führt unser erster Weg auf den Willis Tower (früher Sears Tower), der mit 443 Metern (1.453 ft). Höhe lange Zeit das höchste Gebäude der Welt war. Der Ausblick vom Skydeck in 413 Meter (1.355 ft). Höhe kann nicht mit dem Blick vom World Trade Center in New York mithalten und das liegt vermutlich nicht nur an dem extrem bewölkten Wetter. Der Andrang hält sich um 10 Uhr noch in Grenzen und wir dürften vermutlich auch länger als 60 Sekunden auf dnr ausgesetzten gläsernen Balkonen über den Häuserschluchten der Stadt verbringen. Aber ich fühle mich da draußen gerade nicht wirklich wohl und begnüge mich damit, ein paar Fotos von Manfred zu machen.
Chicago River Walk
Auf dem Chicago River Walk können wir die Stadt auf einem gemütlichen Spaziergang entlang des Flusses erkunden.

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